Wandern Sommer Achensee
So schön ist es am Achensee...
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Genusstour |
sportliche Tour |
gemütliche Tour |
Mittag:
Gemeinsames Mittagessen in der Dalfazalm, einer urigen Alm auf 1.693m. Die Dalfazalm findet man an der Sonnenseite des Rofangebirges oberhalb des Achensees. Der Blick auf den Achensee und in das Karwendelgebirge ist einfach gesagt – einmalig!
Dauer ca. 2 Stunden
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gemütliche Tour |
Anschließend gemeinsame Besichtigung der Edelbrennerei Franz Kostenzer in Maurach mit anschließender Verkostung.
Dauer ca. 1 Stunde
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Vormittag:
Besichtigung des Schwazer Silberbergwerks. Die "Mutter aller Bergwerke" verspricht eine spannende Reise in die Geschichte Europas.
Dauer ca. 1 1/2 Stunden
Anschliessend Fahrt mit der Achenseebahn, der ältesten Dampf-Zahnradlokomotiven der Welt von Jenbach nach Seespitz am Achensee. Bei einer Maximalsteigung von 16% arbeitet sich die Bahnknapp 7 km hoch, ein Erlebnis der besonderen Art.
Mittag:
Mittagessen in der gemütlichen Gramai Alm, ein Alpengasthof mit regionaler Küche und vielen Spezialitäten auf 1.283m im Naturpark Karwendel. Ein besonderes Highlight ist die Fahrt mit dem Nostalgiebus von der Bahnstation Seespitz zur Gramai Alm.
Fahrtdauer ca. 20 Minuten
Nachmittag:
Besichtigung der Edelbrennerei Franz Konstenzer in Maurach mit anschließender Degustation.
Beste Wanderzeit
Mai - Oktober
Veranstaltungsdauer
1 Tag
Startzeit ca. 10:00 Uhr ab Maurach / im Regenprogramm ca. 10:00 Uhr ab Schwarz
Endzeit ca. 17:30 Uhr in Maurach / im Regenprogramm ca. 16:00 Uhr in Maurach
Gruppengröße
2 - 60 Personen / im Regenprogramm 2 - 100 Personen
Anfahrt
... und so kommen Sie zum Achensee Anfahrtsbeschreibung
Das komplette Programm Wandern Sommer Achensee enthält
- Zeitplan (Vorlauf ca. 3 Monate vor dem Ausflug)
- Anleitung Schritt für Schritt bis zum perfekten Ausflug
- Interessantes über den Achensee und Umgebung
- Alternatives Regenprogramm
- Teamspiel
- Detaillierter Tagesablauf
- Kostenaufstellung
- E-Mail / Fax-Vorlagen
- Spezielle Wanderkarte
- Teilnehmerliste
- Checkliste
- Telefonliste
Der Achensee liegt 30km nordöstlich von Innsbruck zwischen dem Rofangebirge im Osten und dem Karwendelgebirge im Westen. Mit einer Länge knapp 10 km und einer Breite von 1 km ist der Achensee der größte See Tirols. Seine Wasserqualität ist sehr gut und die Sichtweite unter Wasser reicht bis zu 10 m. Der See hat eine Maximaltiefe von 133m und als Gebirgssee ist die Wassertemperatur selbst im Hochsommer nicht höher als 18°.
Bekannte Orte am Achensee sind: Maurach, Pertisau, Buchau und Achenkirch.
Über die Vorzeit und die Besiedlung des Achentals weiß man nicht viel. Entstanden ist der Achensee in der Eiszeit. Die ersten Besitzer waren wahrscheinlich die Herren von Schlitters im Zillertal, die den Achensee mit dem Achental dem Kloster St. Georgenberg geschenkt haben. Darüber gibt es eine Urkunde aus dem Jahr 1120. Erst im 14. Jahrhundert setzte sich der Name „Achen“ durch.
Der Achensee und das Achental waren bis 1919 im Besitz des Klosters. In dieser Zeit überließen die Mönche den Landesherren Herzog Sigmund, Kaiser Maximilian I und Erzherzog Ferdinand II als Lehen die Nutzung des Sees, der wegen seinem Fischreichtums und die Wälder des Tals für die Jagd sehr beliebt waren. Die Bevölkerung lebte vor allem vom Holzhandel und Transportwesen. Transportiert wurde vor allem Salz aus der Saline Hall.
Im 19. Jahrhundert verlor der Warentransfer über den Achenpass an Bedeutung. Jedoch ergab sich für das ruhige Tal ein neuer Wirtschaftszweig: der Tourismus.
1887 wurde das erste Fahrgastschiff der Dampfer Franz Josef gebaut. Heute besteht die kleine Flotte der Tiroler Achenseeschifffahrt aus vier Schiffen. Das Schiff Tirol kann bis zu 600 Personen befördern.
Um die Gäste auf angenehme Art zum See zu bringen wurde 1889 die Achenseebahn eröffnet, die älteste mit Dampf betriebene Schmalspur-Zahnradbahn Europas. Die nur 7 km lange Strecke führt von Jenbach direkt nach Seespitz zum Achensee, muss dabei allerdings einen Höhenunterschied von 440 Höhenmetern überwinden. Noch heute ist die erste Lokomotive von 1889 im Einsatz.
Im Jahr 1908 entdeckte Martin Albrecht im Bächental, einem Seitental im Karwendelgebirge einen besonderen Ölschiefer und dazu gibt es eine interessante Sage.
„Wie Haymo den Riesen Thyrsus erschlug.
In ferner Zeit kam ein Riese names Haymo aus dem Rheinland. Er überragte weit alle übrigen Menschen und übertraf sie an Kraft und Stärke. Zur gleichen Zeit wohnte bei Seefeld ein zweiter Riese, der sich Thyrsus nannte. Als er von der Ankunft Haymos hörte, stieg mächtig Groll und Wut in ihm hoch. Er wollte nicht dulden, dass ein anderer sich im Bereich seiner Berge niederlassen will, deshalb dachte er nach wie er seinen Rivalen aus dem Lande wieder verdrängen kann.
Auch Haymo, der Riese aus dem Rheinland hatte von seinem Gegner gehört und machte sich wutentbrannt entlang des Inns auf den Weg. Hinter Zirl auf einer sonnigen Wiese – heute heißt der Ort Dirschenbach – stieß er auf Thyrsus und rannte ihm mit seinem Schwert entgegen. Überrascht sah sich Thyrsus nach einer Waffe um , riss die Birke aus, die neben ihm stand und setzte sich damit zur Wehr.
Die Schläge der beiden Riesen ertönten über Berg und Tal und im Walde bebeten die Bäume bis tief in die Wurzeln. Da stach Haymo seinen Gegner eine tiefe Wunde in die Ferse so dass ein Strahl hellen Blutes heraussprang. Thyrsus konnte noch in das Karwendelgebirge entfliehen, verlor aber viel von seinem heilsamen Blut, welches in den Steinen versickerte.
Viele Jahre später entdeckten Bauern im Stein das heilsame Thyrsusblut und seitdem wird es als Volksmedizin gegen vielerlei Krankheiten bei Mensch und Tier angewandt.“
Der Ölschiefer, also der Stein mit Thyrusblut ist über 180 Miliionen Jahre alt. Er bildete sich aus fossilen Ablagerungen des Ur-Mittelmeeres Thetis und wurde bei der Entstehung der Alpen im Bächental auf 1800 Meter empor gedrückt.
Der im Ölschiefer vorkommende Fettstoff stammt von Pflanzen, urzeitlichen Fischen, Muscheln und andreren Meerestieren. Der Ölschiefer mit einem Ölgehalt von 4% bis 6% wird gesprengt, zerkleinert und mit einer Materialseilbahn zur Schwelanlage befördert. Bei einer Temperatur von 450° entweicht das Öl gasförmig und kondensiert in Kondensierungstürmen. Das tropfenweise gewonnene Öl wird gefiltert destilliert und zu verschiedenen Natur- und Heilprodukten wie Cremes, Bäder, Shampoo, Massageöl weiterverarbeitet. Die 100 jährige Geschichte des Tiroler Steinöls ist im 2004 erbauten Vitalberg einem nachgebauten Bergwerkstollen in Pertisau dargestellt.
1919 verkauft das Kloster den See und das umliegende Land an die Stadt Innsbruck, die 1923 an die Tiroler Wasserkraftwerke weiterverkauft.
Seit 1927 wird das Wasser des Sees von der Tiroler Wasserkraft AG zur Stromerzeugung im Kraftwerk Jenbach genutzt.
Ein weiterer sehr wichtiger Fortschritt für den Tourismus war 1955 die Eröffnung der Achensee Bundesstraße entlang am Ostufer des Achensees.
Caroline Humeniuk, info@veranstaltungspakete .de








